Schachklub Gau-Algesheim

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Spenden zur Unterstützung der Kinder und Jugendarbeit sowie des Hochwerttrainings sind herzlich willkommen. Eine Spendenquittung ist selbstverständlich. Die Kontonummer bei der Mainzer Volksbank lautet:

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Herzlich Willkommen beim
Schachklub Gau-Algesheim e.V.

Spieleabend des SK Gau-Algesheim ist immer freitags ab 19:00 Uhr, dazu ist jeder herzlichst eingeladen. Unser Spiellokal befindet sich im schönen Schloss Ardeck, Schlossgasse 12, 55435 Gau-Algesheim.
Bei uns spielen ca. 40 Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 5 Jahren. Interessenten sind immer willkommen. mehr 

 

Die erfolgreichen Grundschüler aus
Gau-Algesheim. 


 Berichte:

Neues von den Mitgliedern

27.06.2017

Ich bin am Samstag den 24.06.2017 um 7:30 Uhr bei Jörg in Grolsheim gewesen und hab mein Auto abgestellt. Um ca. 8 Uhr waren wir bei Achim, wo Jörg erstmal zwei Eier und ein Käsebrötchen verdrückt hat, während Achim mir seinen Garten gezeigt hat. Nach einer Runde Kaffe, fuhren wir (Jörg als Fahrer) dann direkt Richtung Abtei Echternach (Hotel einchecken im 7km entfernten deutschen Bollenberg erfolgte abends um 20 Uhr).
Das Wetter war gut, vor der Abtei gab es bestimmt 200 Parkplätze und es waren um 10 Uhr schon fast alle der über 300 Spieler anwesend. Draußen wurde gegrillt, drinnen gab es einen Verpflegungsraum. Preise waren o. k. (für Luxembourg). Alles mal Faktor 0,60 €, es gab Marken zu 9 € (also Cola, Wasser 0,2l = 1,80 €, Bratwurst 3 €, Steak 4,20 €)

Die Spiele an den ersten 40 Bretter fanden im "Königssaal" statt (keine Ahnung wieder der richtig hieß, war recht edel). Die nächsten 30 Bretter standen im Mönchsgang davor. Dann 70 -110 in einem größeren Saal und die letzten Bretter in einem Gang. Gespielt wurden 45 min pro Person, alle zwei Stunden fing eine neue Runde an. Startschuss war schließlich 11 Uhr.

Wir waren alle drei im obersten Fünftel angesiedelt und die ersten beiden Runden war eher Pflichtaufgaben, die wir auch solide absolvierten (mein Gegner (1850 Elo) in der 2. Runde machte einen unmöglichen Zug, als die Stellung schon kaputt war, was vom Schiri direkt geahndet wurde, was für etwas Tumult sorgte - er zog Dc8 auf f4 und drückte die Uhr).
Wir spielten jetzt alle im Königssaal und hatten schön unsere Vereinstrikots an, was von den Leuten positiv wahrgenommen wurde. Jörg und ich spielten jeweils gegen einen IM, während Achim gegen Vitaly Kunin (späterer Turniersieger) spielte. Während GM Kunin und IM Hautot das bessere Ende für sich hatten, konnte ich mit Schwarz IM Morawietz nieder ringen.
Die dritte Runde hatte uns alle schon ordentlich Kraft gekostet. Zwei Runden standen uns noch bis zur Halbzeit bevor.
Achim bekam in Runde 4 einen frz. Neuzugang (ca 2000 ELO) von SVG Saarbrücken vorgesetzt, den ich auch noch in der 6. Runde bespielen durfte. Jörg einen holländischen Jungspund (1900) und ich mit IM Hammes einen alten Bekannten aus der Oberliga. Als Fahrer hatte Jörg schon die meiste Kraft in diesen Tag investiert und musste den Strapazen Tribut zollen. Ich habe natürlich immer nur Mal einen Blick auf die Stellungen erhaschen können, aber sein Gegner spielte zäh und konnte in ein Endspiel mit Mehrbauer und besserer Zeit überleiten, was er auch nach Hause brachte. Achim kam im Wolgagambit leider nicht über ein Remis hinaus, nachdem er druckvoll den jungen Franzosen eingeschnürt hatte. Ein kleiner Fehler erlaubte ihm aber einen Bauern zugewinnen, sodass auch die Figuren mehr Platz hatten. Das gleiche Ergebnis (Remis) konnte ich einigermaßen glücklich gegen meinen Gegner erzielen, der zwar Französisch spielte, aber aufgrund unserer Vorgeschichte, eine Nebenvariante wählte. Nach 80 min Hin und Her, schien mir meine Stellung um die Ohren zu fliegen, sodass ich die Flucht nach vorne antrat und einen Figur opferte. Gerade als nichts mehr möglich schien, wählte er aber die falsche Verteidigung und ich konnte mit einem Turmschwenk meinen König schützen als auch Matt in 1 drohen. Ein Springeropfer seinerseits bewahrte ihn vor der unverdienten Niederlage und ein gerechtes Remis brachte uns beide relativ weit nach vorne (Brett 8 und 9).
Ich bekam es in der 5. Runde dann mit Schwarz gegen den starken IM Brunner (auch Brett 1 OLSW) zu tun. Erschöpft von den vorigen Runden, konnte mich das Winawer Gegengambit (1.d4 d5, 2. c4 c6, 3. Sc3 e5 !?) zwar in ein Endspiel retten, aber dank solider Technik, hatte ich dem Läuferpaar meines Gegner nichts entgegen zu setzen. Die Eröffnung sorgte für meinen beiden einzigen Nullen (nochmal in Runde 7 gegen FM Schrepp). Bei Jörg war leider die Luft raus und es manifestierte sich eine 1.e4 Schwäche, die er glücklicherweise/leider erst in Runde 9 beheben konnte. Achim setzte nochmal ein Highlight, in dem er mit Schwarz über die volle Distanz ging und nach tumultartigen Mittelspiel seinen Gegner im Endspiel bis auf die Unterhosen auszuziehen und in 30 sec seine drei Bauern durchdrücken konnte. Kurioserweise spielten die beiden genau vor einem Jahr auch an schon an Brett 40, selbe Farbverteilung, es kam jeweils ein Najdorf aufs Brett. Achim hatte vor Runde 4 seinen Gegner schon darauf angesprochen, dieser konnte sich zwar nicht erinnern, aber musste dann auch lachen, als es eine Runde später zum Déja-Vu kam. Mit besserem Ende für Achim als damals ( = Remis).

Endlich Halbzeit. Müde und erschöpft fuhren wir ins Hotel, checkten ein und bekamen auf der Terrasse sogar noch ein deftiges Abend essen serviert. Bei einem Bierchen ließen wir die Ereignisse Revue passieren und plauderten über die kommende Saison.
Nach einer unruhigen Nacht (Pferdegewieher um 3 Uhr nachts) schaffte es nur Achim vor dem reichhaltigen Frühstück noch Schwimmen zu gehen. Wir schlugen uns den Bauch voll und waren um 9:30 Uhr pünktlich zur 6. Runde an den Brettern. Ich hatte, wie gesagt, Achims Gegner mit Weiß vor der Flinte und war gewarnt. Der Drache (Sizi-Eröffnung) verlief 16 Züge nach der Buch-Variante. Nach einem Opfer verirrte ich mich irgendwie und hatte ein schwieriges Endspiel vor mir (Turm gegen S + 2xB). Da mein Gegner Dauerschach hatte, bot ich Remis an. Er wollte zwar mehr, aber der einzügige Einsteller seines Springer brachte ihm leider Weniger. Wie am Vortag starten wir mal wieder mit 3 Siegen, auch wenn Achim sich weigerte sein Trikot anzuziehen.
Runde 7 brachte den Jojo-Effekt. Während Achim und ich unseren Titelträgern nicht viel entgegen setzen konnte, manifestierte sich bei Jörg eine 1.e4-"Paranoia". Es war wie verhext, nach 10 Zügen lief es schon nicht mehr rund und er konnte die Stellung nicht mehr korrigieren.
Achim lies es die letzten beiden Runden ruhig angehen, machte noch zwei Remis und einen soliden Platz 64 (5,5/9) (Heilige Schachzahl, erspielt in einer Mönchsabtei), Jörg reparierte seine Abschlussplatzierung mit 50% (4,5/9)und beendete den 1.e4 Fluch mit einem versöhnlichen Remis. Ich selber schob aufgrund der schwindenden Kräfte in der vorletzten Runde ein Remis und konnte dank eines Abschlusssieges in der 9. Runde einen guten 40. Platz erreichen (6/9) u.a. mit IM Brunner und weiteren Titelträgern. Da ich knapp den Ratingpreis unter 2100 verpasste hatten, fuhren wir um 17 Uhr erschöpft, aber zufrieden gen Heimat und waren spätestens um 20 Uhr wieder alle bei unseren Familien.

Ein tolles Wochenende, voller Schach, anstrengend und erlebnisreich.

 
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+ + + 03.11.2017: Monatsblitz + + +     + + + 10.11.2017: offenes GM-Training + + +     + + + 17.11.2017: Chess 960 + + +     + + + 24.11.2017: offenes GM-Training + + +    

 

Vincent in der "FAZ"

Vincent bei der WM 2016

Vincent in "Zeit Magazin" 47/16

Vincent in Heusenstamm

Jugend


 6 Jugendliche haben erfolgreich an der Jugendeinzelmeisterschaft U 10/U12 RLP teilgenommen.

Der U16 und der U 10 herzlichen Glückwunsch zum Vereinsmeister in  RLP 2017!

Vincent wurde 4. bei den DEM der Erwachsenen!

Herzlichen Glückwunsch!!

 

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