Schachklub Gau-Algesheim

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Herzlich Willkommen beim
Schachklub Gau-Algesheim e.V.

Spieleabend des SK Gau-Algesheim ist immer freitags ab 19:00 Uhr, dazu ist jeder herzlichst eingeladen. Unser Spiellokal befindet sich im schönen Schloss Ardeck, Schlossgasse 12, 55435 Gau-Algesheim.
Bei uns spielen ca. 40 Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 5 Jahren. Interessenten sind immer willkommen. mehr 

 

Die erfolgreichen Grundschüler aus
Gau-Algesheim. 


 Berichte:

Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft

05.09.2017

Als Teil der pulsierenden Metropolregion Fulda liegt das beschauliche Oberbernhards in der hügeligen Landschaft der Rhön. Dort, in der über die Jahre von Architekten mit viel Phantasie mehrfach erweiterten Jugendherberge, fand dieses Jahr die Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft statt. Für den SK Gau-Algesheim nahmen zwei Mannschaften in den Altersklassen U12 und U20 teil.

Biosphärenreservat Rhön.

Bei der Ankunft durchdrang die frische, kühle Bergluft ein Duft, der einen ahnen ließ, daß hier nicht der Mensch mit seinen Autos und Industrieanlagen rücksichtslos die Luft verpestet, sondern die Kuh. So überraschte es auch nicht, daß einige Fliegen als Zuschauer ihren Weg in den Spielsaal fanden. Zu Recht ist das wertvolle Refugium dieser und weiterer Arten Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats.

 

Für die Mannschaft in der Altersklasse U12 begann das Turnier mit dem stärksten Teilnehmer aus Trier. Mit einem Schnitt von 1560 DWZ war dieser Gegner einfach zu gut. Am ersten Brett spielte Livius Metzen eine starke Partie und kam gegen den amtierenden Jugend-Rheinland-Pfalz-Meister in der U10, Matteo Metzdorf, zu Vorteil. Doch Anspannung und Nervosität ließen Livius viel zu schnell spielen und so gingen Bauern und die Partie verloren. Viel konzentrierter ging Cecilia Keymer am zweiten Brett vor, doch nach einer Verwechslung in der Eröffnung musste sie sich erstmal wieder Material zurückerkämpfen. Zwischendurch stand es wieder etwa ausgeglichen, aber dann machte der Gegner mit seinem Läuferpaar kurzen Prozess. Nicht viel besser erging es Max Simonov und Phlipp Tittelbach an den Brettern drei und vier. Fehlende Turniererfahrung und Aufregung führten auch hier zu extrem schnellen Spiel. Obwohl Philipp mit Mehrbauern einfach gut stand, hatten beide Partien Blitzschachcharakter und gingen schließlich verloren.

 

Dieser Trend setzte sich in den folgenden Runden fort. Mit der zweiten Mannschaft von Gründau wartete am nächsten Tag ein weiterer starker Gegner. Livius spielte wieder schnell und verlor am Ende trotz guter Eröffnung. Cecilia erarbeitete sich eine überlegene Stellung und übersah dann mit wenig Zeit den folgerichtigen Bauerngewinn und einigte sich mit ihrem Gegner auf ein Remis. Max konnte durch eine hübsche Kombination die Grundreihenschwäche des Gegners ausnutzen und gewann überzeugend. Philipp spielte wieder sehr schnell und hatte trotzdem bald einen Turm mehr. Innerhalb weniger Minuten, in denen aber viele Züge gemacht wurden, gab er diesen allerdings wieder zurück und konnte dann ein Matt nicht abwehren. Somit ging der Kampf knapp mit 1,5:2,5 verloren.

 

Der erste Sieg folgte in der dritten Runde. Die Mannschaft aus Stadtilm war in der Setzliste direkt hinter Gau-Algesheim plaziert. Max spielte diesmal etwas langsamer und konnte nach gutem Spiel sehr schnell mattsetzen. Auch Cecilia kam zu einem Punkt in einer Schottischen Partie, nachdem der Gegner einen wichtigen Bauern hergegeben hatte. Daraufhin einigte sich Livius in klar besserer Stellung mit seinem Gegner auf ein Remis und sicherte so den Mannschaftssieg. Philipp musste leider in einem Turmendspiel mit Minusbauerm die Segel streichen.

 

Der letzte Tag brachte zunächst die Mannschaft aus Bann, die sich als schlagbar erwies. Cecilia verbesserte ihre Partie aus der zweiten Runde und konnte sehr schnell ihren Gegner überspielen und setzte sogar Matt. Philipp spielte endlich konzentrierter und konnte seinem Gegner im Mittelspiel durch positionell starkes Spiel einen Bauern abringen, wonach die Stellung des Gegners zusammenbrach. Da sich Livius wieder auf ein Remis einigte und Max ein Endspiel mit einem Bauern weniger nicht verteidigen konnte, endete die Begegnung mit einem knappen 2,5:1,5-Sieg.

 

In der letzten Runde traf die Mannschaft auf den Setzlistendritten aus Gera, der an den beiden ersten Brettern extrem stark und an den letzten beiden Brettern eher schwach besetzt war. Max bot seinem Gegner in guter Stellung ein Remis an, da er keinen Plan fand. Philipp zerlegte seinen Kontrahenten regelrecht, nachdem dieser eine Figur nach der anderen verlor. Dennoch ging der Kampf verloren, da Livius nach gutem Spiel seinem Gegner vertraute und ein völlig inkorrektes Figurenopfer nicht annahm. So verlor er Material und die Partie. Cecilia kam mit Schwarz ebenfalls unter die Räder, nachdem sie einen wichtigen Bauern abgetauscht und somit Spiel am Damenflügel erlaubt hatte.

 

Das Fazit: Ein guter siebter Platz von 10 Vereinen. Mit etwas abgeklärterem Spiel wäre aber auch mehr drin gewesen. Da die Mannschaft noch sehr jung ist, darf sie nächstes Jahr wieder mitspielen und dürfte dann um die vorderen Plätze kämpfen. Alle Ergenisse finden sich unter http://ed.thsj.de/index.php/mdvm-2017/mdvm-2017-u12.

Die U12-Mannschaft (v. l. n. r.): Livius Metzen, Cecilia Keymer, Philipp Tittelbach und Max Simonov

 

Ziemlich frustrieren lief es für die U20-Mannschaft, die aus Björn-Benny Bauer, Lukas Grieb, Simon Erlekam, Alexander Kitzinger, Sebastian Jilge und Arsenij Matsievski bestand. Nach einer Niederlage in der ersten Runde gegen den Favoriten aus Frankenthal folgte in Runde zwei ein Unentschieden gegen Hermsdorf, wobei am Ende Alexander ein Endspiel mit klarem Materialvorteil noch tragisch verlor. In der letzten Runde hätte der Sieg gegen Darmstadt einen halben Punkt höher ausfallen müssen, wobei hier Sebastians Behandlung des Endspiels sich als ausbaufähig erwies.

 

Fazit: Ein halber Brettpunkt kann einen großen Unterschied bedeuten. Statt einem zweiten erreichte man so den vierten Platz und verpasste die Qualifikation für die gesamtdeutsche Meisterschaft trotz einer guten Leistung der vorderen Bretter denkbar knapp. Die Ergebnisse finden sich unter http://ed.thsj.de/index.php/mdvm-2017/mdvm-2017-u20.

 

Als Betreuer fuhren Stefan Grieb, der dankenswerterweise auch die Organisation auf sich nahm, Heike Doedens und Felix Kling mit.

 
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Vincent in der "FAZ"

Vincent bei der WM 2016

Vincent in "Zeit Magazin" 47/16

Vincent in Heusenstamm

Jugend


 6 Jugendliche haben erfolgreich an der Jugendeinzelmeisterschaft U 10/U12 RLP teilgenommen.

Der U16 und der U 10 herzlichen Glückwunsch zum Vereinsmeister in  RLP 2017!

Vincent wurde 4. bei den DEM der Erwachsenen!

Herzlichen Glückwunsch!!

 

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